1.Herren beweisen Moral gegen BG Köln

Bericht von Phil M. Jackson

Nach dem äußerst unglücklichen Spiel am vergangen Samstag gegen Rondorf wartete mit der BG Köln der nächste schwere Brocken auf die 1. Herrenmannschaft des S.C. Fast Break Leverkusen. Trotz gedämpfter Stimmung im Team aufgrund der Niederlage am grünen Tisch wurden die Kölner im Fast-Break-Dome nahezu überrannt; schnell führten die Leverkusener mit zehn Punkten. Dieser Abstand wurde auch in die Viertelpause gerettet.

Zu Beginn des zweiten Viertels konnten die Kölner auf ihre lange Garde zurückgreifen, welche den Start aufgrund eines Staus verpasst hatten. Und siehe da, die etwas betuchteren Herren wussten ihre Erfahrung gezielt einzusetzen, so dass die BG‘ler das zweite Viertel knapp für sich entscheiden konnten, was insgesamt eine Acht-Punkte-Führung für Fast-Break nach den ersten 20 Minuten bedeutete.
Mehr Aggressivität und Schnelligkeit forderte Coach Wiechmann in der Halbzeitpause, seine Jungs zeigten jedoch zu Beginn des zweiten Abschnitts das komplette Gegenteil; im ersten Angriff schafften es die Kölner 5 (!!) Offensivrebounds einzusammeln, was die Schläfrigkeit der Leverkusener bestens verdeutlichte.
In dieser schwierigen Phase waren es die beiden Go-to-Guys Adrian Brückmann (27P.) und Christoph Knieper (26P.), welche Verantwortung übernahmen und mit zahlreichen Drives zum Korb die Kölner vor massive Probleme stellten. Spätestens jetzt war es jedoch die erwartet intensive und enge Partie, vor der Coach Wiechmann in der Halbzeitpause noch gewarnt hatte. Gegen Ende des Dritten Viertels war der Vorsprung der Leverkusener auf 5 Punkte geschmolzen.

Entsprechend euphorisiert und engagiert gingen die Kölner ins letzte Viertel, in welchem sie ihre Verteidigung auf eine 2-3-Zone umstellten, was ein verhängnisvoller Fehler sein sollte. Zwar schafften sie es dadurch Adrian Brückmann unter dem Korb etwas Platz zu nehmen, jedoch wusste dieser sich und seinem Team durch geschicktes Passspiel zu helfen; drei Pässe auf Aufbauspieler Philipp Dürr (11P.) bedeuteten neun Punkte in kürzester Zeit und vor Allem wieder eine beruhigende Führung, welche ab diesem Zeitpunkt nicht mehr hergegeben werden sollte.
Am Ende stand ein 78:68 für Fast-Break, welches das gesamte Spiel über von seinem sehr guten Start und den starken Phasen einzelner Spieler profitiert hatte. Am Ende des Tages konnte dieses Spiel unter der Kategorie „Arbeitssieg“ abgeharkt werden, was jedoch unter dem Einfluss der vorigen Ereignisse niemanden überraschen dürfte.

Bereits am nächsten Samstag steht mit dem Auswärtsspiel in Worringen der nächste Härtetest für das Team von Carsten Wiechmann an.

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