1.Herren deklassiert schärfsten Konkurrenten – und verliert dennoch

Bericht von Philipp Pipo Nowitzki Müller Westernhagen, der heute auch noch Geburtstag hat (Happy Birthday!!!) und sich am Wochenende selbst mit einer tollen Leistung auf dem Feld beschenkte, aber lesen Sie selbst…..

Schon seit Wochen fieberten die Jungs auf den vergangenen Samstag hin. Schließlich sollte das direkte Duell mit dem wahrscheinlich schärfsten Konkurrenten um den Aufstieg wegweisend für den weiteren Saisonverlauf des Landesligisten sein. Hinzu kamen zwei deutliche Schlappen im Vorjahr gegen das Team aus Rhondorf, welche die Fast Break‘ler unbedingt vergessen machen wollten. Dementsprechend motiviert waren die Mannen von Coach Wiechmann, die sogar Extraschichten unter der Woche einlegten (wann gab es das zuletzt bei Fast Break? Als Carsten noch dunken konnte?;-)), am Samstag um 19h im Fast Break Dome.

Und tatsächlich, der ambitionierte Landesligist legte los wie die Feuerwehr. Die erste Fünf um Kapitän Christoph Knieper und Center Adrian Brückmann machte von Anfang an deutlich, wer an diesem Tag das Feld als Sieger verlassen sollte. Bereits nach fünf Minuten lag man mit zehn Punkten in Front, am Ende des ersten Viertels führte man gar mit 18 Punkten (22:4). Fast Break setzte die Marschroute von Coach Wiechmann gekonnt um. Defensiv schaffte man es nahezu perfekt, die Spielentfaltung des bisherigen Tabellenführers zu verhindern und offensiv zeigte man Teambasketball par excellence. Während die großen Jungs Jan Schwarzenthal und Adrian Brückmann die Bretter dominierten, zeigten sich erstmals in der noch jungen Saison auch die Aufbauspieler Christoph Musiol und Philipp Dürr in Spiellaune und stellten ihre Fähigkeiten von Downtown unter Beweis. Neben diesem Quartett war es jedoch immer wieder „Käpt‘n Kniep“, der die entscheidenden Nadelstiche setzen konnte; sei es per Zug zum Korb, per Dreier oder Assist. Der Flügelspieler konnte seine seit Wochen überragende Form bestätigen und spielte Katz und Maus mit den Rhondorfern.

Im Zweiten Viertel bot sich ein ähnliches Bild. Rhondorf fiel kaum etwas gegen die starke Mann-Mann-Verteidigung der Leverkusener, welche zu zahlreichen einfachen Körben durch Fast-Breaks kamen. Gegen Ende des Viertels ließ die Konzentration auf Seiten der Fast Break‘ler jedoch etwas nach, weshalb Rhondorf den Abstand etwas verkürzen konnte; 38:20 zeigte die Anzeigetafel nach der Hälfte der Partie.

Zu Beginn der Zweiten Hälfte kam der erwartete Ansturm der Rhondorfer, welchen Adrian Brückmannn jedoch nach tollem Anspiel von Maurice Foth mit einem And1 im Keim erstickte. Fast Break konnte seine Führung sogar noch weiter ausbauen, was zu reichlich Frust auf Seiten der Rhondorfer führte; die souveränen Schiedsrichter ahndeten die Vergehen jedoch konsequent. Nach drei Vierteln war die Partie nahezu entschieden.

Im letzten Abschnitt konnten die Rhondorfer noch etwas Ergebniskosmetik betrieben, aber letztendlich konnten die Spieler um Markus Fabian und Tobias Ramolla den Sieg souverän sichern. 81:60 war das Endergebnis, was die Tabellenführung für die 1. Herrenmannschaft bedeutete.

Wer jedoch dachte, das mit dem Ertönen des Buzzers das Spiel vorbei wäre, der sollte sich geirrt haben. Aufgrund der durch Verletzungen und Krankheiten verursachten Personalnot waren vor dem Spiel zwei u20 Spieler aus dem Team von David Abend „geliehen“ worden, die jedoch nicht auf dem Meldebogen vor der Saison standen. Infolgedessen wurde der Sieg im Nachhinein aberkannt und das Spiel mit 20:0 zu Gunsten Rhondorfs gewertet. Die Tatsache, dass die beiden Spieler keine Sekunde auf dem Feld standen ist nebensächlich, entscheidend ist der formelle Fauxpas.

Anstatt nun Tabellenführer zu sein, steht man mit einer Bilanz von 2:2 auf dem 7. Tabellenplatz. Der neue Tabellenführer? Richtig, Rhondorf. Nun gilt es für die Jungs von Coach Wiechmann die frustrierende Tabellensituation auszublenden und nach vorne zu schauen.

3 Gedanken an “1.Herren deklassiert schärfsten Konkurrenten – und verliert dennoch

  1. Dingens

    Habt ihr krassen Überflieger und Aufstiegskandidaten nicht vorher schon ein Spiel verloren?
    Gegen die 99ers? Hochmut kommt vor dem Fall, liebe Sportsfreunde!

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