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1. Herren lernt neue Heimhalle und neue Freunde besser kennen

Vor dem offiziellen Start der Vorbereitung am 4.6. unterliegen die Regioballers in einem launigen Freundschaftsspiel gegen eine College-Auswahl am Ende knapp mit 99:104.

Hochrangige US-amerikanische Besucher, die ein geplantes Gipfeltreffen nicht kurzfristig absagen, sind in Leverkusen gern gesehene Gäste und so konnte das abgemachte Testspiel der FBL-Herren gegen die Auswahl der US-Global Sports Academy mehr als pünktlich um viertel vor vier angepfiffen werden. Die Sporthalle des Werner-Heisenberg-Gymnasiums, die vermutlich für die kommende Saison neue Heimstätte der Herren werden wird, entpuppte sich dabei als überraschend temperaturresistente Spielfläche bei fast tropischen Außentemperaturen.

Die US-Boys, gespickt mit diversen Division-1-Spielern, präsentierten sich im ersten Viertel mit mehr Spielfreude als Casino-Zocker am Monatsanfang und führten nach 10 Minuten verdient mit 16:29. Fast Break, teilweise „gespeckt“ mit Spielern mit über einem Monat Spielpause, kam hingegen in den zweiten zehn Minuten erstmals in körperliche Wallung und vor allem über die zwei Big-Man Chris Fröhlingsdorf und Adrian Brückmann immer wieder zu leichten Punkten. Das 48:49 zur Pause war daher wie das Zimmer eines gut erzogenen Kindes: Absolut in Ordnung.

Die zweite Hälfte war ergebnistechnisch dann ein munteres Hin und Her. Während Fast Break über den direkten Weg zum Korb zuverlässig punktete, trafen die austrainierten College-Jungs von außen so zielsicher, dass Wilhelm Tells Sohn Tränen in den Augen bekommen hätte. 18 Dreier standen letztlich auf Seiten der Gäste. In der Schlussminute fiel dann bei Fast Break der eine Wurf weniger als beim Gegner, so dass der knappe Sieg für die Freunde aus Übersee auch gerecht war.

Coach Thomas Pimperl war dennoch größtenteils zufrieden: „Dafür, dass wir mit nur sieben Spielern aus meiner und drei Spielern aus der zweiten Herrenmannschaft angetreten sind, ist das Ergebnis gegen die starken Amis völlig okay. Wir haben wieder gesehen, dass wir offensiv über extrem hohes Potential verfügen. Dass wir das auch 40 Minuten und nicht nur phasenweise abrufen können, ist nun Aufgabe der Off-Season. Defensiv werden wir uns natürlich ebenfalls noch besser organisieren. In den kommenden Wochen will ich meine Jungs aber erstmal ackern sehen.“

Angesichts dieser Drohung kriegen einige Spieler im Kader bereits Schnappatmung. Für den nächsten Monat stehen auf dem Trainingsplan der Fast Break-Herren nämlich auf einmal völlig unbekannte Begrifflichkeiten wie „Athletik- und Konditionstraining“. Der Juni wird also richtungsweisend, ob das Teamshooting am Ende des Sommers wie geplant im Adamskostüm oder doch „nur“ in den neuen Trikots stattfinden muss.

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